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Berliner Softwareentwickler von mental images mit "Academy Award®" ausgezeichnet

     



 

Berlin/San Francisco, 7. Januar 2003 - Die U.S.-amerikanische Filmakademie hat einen "Academy Award®" an die Softwareentwickler der Firma mental images nach Berlin vergeben. Für ihre Arbeiten an mental ray®, der weltweit leistungsfähigsten Software zur Bildsynthese, erhalten sie einen "Technical Achievement Award". Bildsynthese (englisch: "Rendering") ist ein Verfahren zur Erzeugung von digitalen Bildern, basierend auf dreidimensionalen Szenendaten vom Betrachtungspunkt einer im Computer simulierten Kamera aus. Die Akademie führt dazu aus, dass mental ray "ein hochgradig programmierbares System zur Bildsynthese [ist], um mittels 'ray tracing' und 'global illumination' das Verhalten des Lichts in computergenerierten Bildern realistisch zu simulieren".

Die Auszeichnungen werden in Beverly Hills am 1. März 2003 übergeben. Neben den "Oscars®" für Schauspieler und Filme gehen "Academy Awards" jedes Jahr auch an Forscher, Ingenieure, und Firmen, die einen wissenschaftlichen oder technischen Beitrag zur Herstellung von Filmen erbracht haben. Die Akademie verleiht den Academy Award formell "an Thomas Driemeyer und die Mathematiker, Physiker und Informatiker der Firma mental images für ihre Beiträge zu der Entwicklung der mental ray Rendering-Software für die Filmproduktion". mental ray ist für viele Filmemacher ein wichtiges Werkzeug geworden, fast wie eine Kamera. Die führenden Filmproduzenten der Welt nutzen die Software, um Spezialeffekte oder voll digitale Filme lebensnah und fotorealistisch darzustellen. mental ray wurde bei der Produktion von inzwischen über 100 Filmen eingesetzt, unter anderem in jüngster Zeit bei

  • "Harry Potter und die Kammer des Schreckens",
  • "The Matrix" (sowie die Folgefilme "The Matrix Reloaded" und "The Matrix Revolutions", die 2003 erscheinen),
  • "Spiderman" und
  • "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger"

sowie zum Beispiel in "Star Wars", "AI-Artificial Intelligence", "Panic Room", "Fight Club", "Pearl Harbor" und "Die Stadt der verlorenen Kinder".

"Der Academy Award ist eine sehr schöne Anerkennung unserer Arbeit", sagt Thomas Driemeyer, Chefdesigner von mental ray . "Durch die Verleihung des Preises an mental images wird die zunehmende Bedeutung unserer grundlegenden Forschung und Entwicklung für die Filmindustrie gewürdigt", führt Rolf Herken, der Geschäftsführer und Forschungs- und Entwicklungsleiter der Firma, dazu aus. "Die Filmproduktion wird mehr und mehr von Softwaretechnologie abhängig, um anspruchsvolle kreative Ziele zu erreichen. mental ray ist auf dem Weg, die Rendering-Software der Wahl für die führenden Studios der Welt zu werden."

Die Firma mental images wurde 1986 von Rolf Herken in Berlin gegründet mit der Vision, die führende Software für Bildsynthese zu entwickeln. Mathematische Forschung ist wichtig für die Entwicklung von mental ray : Für 20 Erfindungen wurden Patente beantragt bzw. erteilt. Um Lehre und Forschung in Berlin zu unterstützen, hat mental images vor kurzem der TU Berlin eine Professur für Bildsynthese gestiftet.

Die Software ist optimiert für die Verwendung in Verbindung mit den führenden 3D Design- und Animationssystemen und wird auf der Basis von Lizenzverträgen von deren Herstellern als integraler Bestandteil dieser Systeme weltweit vertrieben. Dazu gehören die Produkte Maya® von Alias|Wavefront, Softimage|XSI® von Avid/Softimage und 3ds max®von Autodesk/discreet.

mental ray wird allerdings nicht nur in Hollywood eingesetzt. Etwa die Hälfte des Umsatzes von mental images kommt aus der Industrie: Wenn dort neue Autos oder Flugzeuge entworfen werden, entwickeln die Designer und Ingenieure zunächst ihre Modelle in einfacher grafischer Darstellung am Bildschirm. Um diese dann unter realen Farb- und Lichtverhältnissen zu betrachten, verwandelt mental ray die Modelle in fotorealistische Bilder. Der Nutzen: "Bildsynthese ermöglicht eine dramatische Beschleunigung der Produktentwicklung, die zudem billiger wird, weil viel weniger physische Modelle gebaut werden müssen", so Rolf Herken. Daher ist mental ray zum Beispiel auch Bestandteil der CATIA® Software von Dassault Systèmes, der weltweit führenden CAD- and PLM-Software für die Automobil- und Flugzeugindustrie. Nutzer der Software sind Firmen wie BMW, DaimlerChrysler, Honda, Airbus, Boeing, Lockheed Martin und viele andere Fortune 100 Firmen.

Heute arbeiten bei mental images im Berliner "Kant-Dreieck" über 30 hochqualifizierte Experten aus etlichen Ländern an der Weiterentwicklung von mental ray und an neuen Produkten. Dabei rückt das Internet immer mehr in den Mittelpunkt. Demnächst wird ein neues Produkt erscheinen, mit dem man über einen normalen Internet-Browser auf einem beliebigen Endgerät 3-D Bilder höchster Qualität gemeinsam interaktiv verändern kann -- als Ingenieur oder als Computerspieler.

Über mental images®: mental images ist als weltweit anerkanntes, führendes Softwarehaus spezialisiert auf Produkte zur visuellen Darstellung höchster Qualität und interaktiven Bearbeitung von 3D-Daten. mental images' Software mental ray® zur Bildsynthese (engl. Rendering ) wird von führenden Softwareherstellern und Industrieunternehmen weltweit eingesetzt in den Bereichen Computer-Aided Design (CAD), speziell in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, sowie bei "Digital Content Creation" (DCC) in der Film- und Unterhaltungsindustrie. Die mental images GmbH & Co. KG hat seit ihrer Gründung 1986 ihren Sitz in Berlin und seit 1999 ein Tochterunternehmen in San Francisco.

Weitere Informationen und mit mental ray®erzeugte Bilder: www.mentalimages.com .

Kontakt:

Silvia Hanko
mental images GmbH & Co. KG
Fasanenstrasse 81, D 10623 Berlin

Telephone: +49 (30) 31 59 97-0
Telefax: +49 (30) 31 59 97-33

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